Unsere Instrumente


Die Djembe

Die Djembe stammt aus Westafrika und hat inzwischen die ganze Welt erobert. Wer ein bisschen auf "youtube" stöbert wird sehen, dass es inzwischen auch in Japan ambitionierte Djembespieler gibt.

 

Djemben sind im Idealfall aus einem einzigen Stück Stamm geschnitzt und mit rasiertem Ziegenfell bespannt. Früher nahm man Antilope für die Bespannung aber bei den zig-tausend Menschen, die inzwischen rund um den Erdball Djembe spielen, wären die Antilopen wohl schon ausgestorben, wenn man dabei geblieben wäre.

 

Nach wie vor kommen die besten Djemben aus Guinea, Mali, Burkina Faso und der Elfenbeinküste. Sie sind aus Hartholz (z. B. Lenke, Khaya, Iroko) und daher oft eher schlicht vom Aussehen. Für eine Profitrommel kann man locker einige hundert Euro ausgeben.

 

Die oft reich beschnitzten Djemben aus Ghana sind meist aus Tweneboah-Holz, das nicht so hart und daher leichter zu bearbeiten ist. Dies sind nicht unbedingt Profi-Trommeln aber erschwinglich, durch die Schnitzereien oft ein "Hingucker" und -  für die vielen weiblichen Trommelbegeisterten sicher nicht ganz unwichtig - vorwiegend recht leicht.

 

Inzwischen sind auch viele, viele Djemben aus Indonesien, Bali usw. auf dem Markt. Diese sind meist gedrechselt, oft nicht aus einem Stück, sondern zusammengesetzt aus Kelch und Fuß. Sie sind wunderschön beschnitzt oder bemalt und schon unter 100 Euro zu haben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sie klanglich nicht mit den afrikanischen mithalten können, aber das ist sicherlich Geschmackssache.

 

Man könnte Seiten vollschreiben mit Dingen, auf die man beim Trommelkauf achten sollte. Letztendlich ist entscheidend, ob man sich mit seinem Instrument wohlfühlt, d. h. , ob es einem gefällt vom Klang,  vom Aussehen und von der Bequemlichkeit beim Spielen und nicht zuletzt ja auch beim Transport. Die beste Profi-Djembe für 500 Euro bringt mir nichts, wenn mir meine Bali-Djembe für 80 Euro einfach besser gefällt ;-)

 

Die Bässe

1 bis 3 Basstrommeln gehören einfach dazu. Die größte und dunkelste vom Ton heißt Doundoun (Doundounba), die mittelgroße und klanglich mittlere heißt Sangban und die kleine, helle heißt Kenkeni. Diese werden mit Stöcken gespielt. Wir bevorzugen Stöcke mit "Polster", bei uns ist das Polster ein alter Fahrradschlauch, den wir mehrfach gefaltet um die Schlagspitze geklebt haben. Auch hier ist  Kreativität und Einfallsreichtum nicht nachteilig ;-) Unsere Doundoun war früher mal ein 60 Liter-Ölfass.

 

Kleinpercussion

Traditionell gehört zu jedem Bass eine Glocke. Da wir uns nicht so ganz traditionell verhalten, handhaben wir das etwas individueller. Wir haben zusätzlich noch einiges andere mit im Einsatz, z. B. Schellenkranz, Glöckchenbänder, Rassel, Shaker und Ratschen und und und ... Es muss nicht alles afrikanisch sein. Eine leere Kaffeedose mit ein paar Erbsen hat auch seine Daseinsberechtigung.